19.03.2019 – VN24 – KFC-Filiale mit Verdacht auf Lebensmittelvergiftung – Personen in Krankenhäuser

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Gegen 22:35 Uhr klagten mehrere Gäste der Imbiss-Kette ‚Kentucky Fried Chicken‘ (kurz: KFC) im Kamener Gewerbegebiet nach dem Genuss von Hähnchen Teilen an plötzlicher Übelkeit. Ein Gast musste sich offenbar in dem Restaurant übergeben. Großalarm für die Feuerwehr. Es wurde sofort ein sogenannter MANV Alarm für die gleichzeitige Behandlung einer größeren Anzahl von Verletzten ausgelöst. Mehrere Rettungswagen und Notärzte waren im Einsatz. Nach Angaben der betroffenen Personen hatten alle wohl ähnliche Produkte aus dem Angebot zu sich genommen und zunächst einen auffälligen Geschmack bemängelt. Insgesamt fünf Verletzte mussten mit dem Verdacht auf eine Lebensmittelvergiftung in Krankenhäuser eingeliefert werden. Die Polizei stelle diverse Proben, darunter auch das Frittierfett sicher und gab es in die lebensmitteltechnische Kontrolle. Noch in der Nacht wurde die Filiale an der Autobahn A2 geschlossen. Ordnungsamt und Lebensmittelkontrolle überprüfen den Fall.

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UPDATE: [14:00]
Presseerklärung des Kreises Unna:

Am 19. März gegen 22.30 Uhr nimmt die Rettungsleitstelle des Kreises Unna einen Notruf aus Kamen entgegen. Fünf Besucher eines Schnellrestaurants klagen über Übelkeit. Der Rettungsdienst Kamen versorgt die Personen vor Ort ärztlich. Die Kreispolizei schließt das Restaurant vorsorglich.

Am 20. März gegen 7.30 Uhr nimmt die zuständige Veterinärbehörde des Kreises Unna ihre Arbeit auf. Sie bittet die Kreis-Gesundheitsbehörde um die Befragung der Betroffenen. Ergebnis: Alle geben an, „Hot Wings“ gegessen zu haben und berichten über einen stark abweichenden Geruch des Produktes. Ein dreiköpfiges Team (Tierärztin, Lebensmittelkontrolleurin, Hygienekontrolleurin) überprüft den Gesamtbetrieb im sogenannten Kamen Karree (interkommunales Gewerbegebiet Unna/Kamen). Kontrolliert werden die Lebensmittel, die Betriebshygiene, die Personalhygiene (z.B. Gesundheitszeugnisse) und die Eigenkontrollen. Unterm Strich festgestellt wird eine stark abweichende Sensorik (Geruch, Aussehen) des Frittierfettes. Die Entsorgung des Frittierfettes und die Reinigung der Fritteuse werden angeordnet. Der Betrieb kann gegen Mittag wieder aufgenommen werden. Die bei der Kontrolle entnommenen Proben werden zur chemischen und mikrobiologischen Untersuchung in das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Westfalen (CVUA) nach Hagen und Arnsberg geschickt. Die Veterinärbehörde des Kreises Unna wartet die Ergebnisse des CVUA ab, wird sie auswerten und dann über ggf. notwendige weitere Maßnahme entscheiden.
– Constanze Rauert –

 

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