26.07.2018 – VN24 – Großfeuer in Lippstadt vernichtet Dämmstoff Hersteller

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Bildmaterial (Film/Foto) © VN24.nrw
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Luftbildaufnahmen mit freundlicher Genehmigung der Feuerwehr Lippstadt

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Großbrand in einem Lippstädter Gewerbebetrieb – Giftige Rauchwolke über dem Stadtgebiet. Abregnende Rußpartikel nicht berühren.

Um 23.44 Uhr wurde die hauptamtliche Wachbereitschaft der Feuerwehr Lippstadt zu einer automatischen Feuermeldung zu einem Hartschaumverarbeiteten Betrieb an der Bertramstr. alarmiert. Während der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sowie Flammenschein über dem Gewerbegebiet „Am Wasserturm“ zu sehen. Bei Eintreffen der Feuerwehr brannte der Betrieb in voller Ausdehnung. Umgehend wurden weitere Löschzüge zur Einsatzstelle alarmiert. Kurz nach Eintreffen der ersten Kräfte kam es zum Einsturz einer Halle im Bereich der Produktion. Zur Brandbekämpfung sind mehrere Einheiten unter Atemschutz eingesetzt worden. Ca. 30 Min. später mussten sich alle Einsatzkräfte umgehend zurückziehen, da Hauptgasleitungen, Gasflaschen sowie ein großer Gastank deutlich hörbar abbließen. Es bestand Explosionsgefahr für die unmittelbare Umgebung. Daraufhin wurde einen Absperrradius von 250 m eingerichtet. Nach ca. einer halben Stunde konnten die Löscharbeiten wieder aufgenommen worden.
Die Feuerwehr Lippstadt ist mit fünf Löschzügen im Einsatz und wird nunmehr von den Feuerwehren aus Erwitte, Geseke, Anröchte, Werl Rüthen und Soest unterstützt. Desweitern sind überörtliche Kräfte, sogenannte ABC-Messzüge aus dem gesamtem Regierungsbezirk Arnsberg im Einsatz um Messungen im gesamten betroffenen Stadtgebiet durchzuführen. Insgesamt sind ca. 350 Einsatzkräfte im Einsatz.
Über die Warnapp NINA sowie durch Lautsprecherdurchsagen wurde und wird die Lippstädter Bevölkerung aufgrund der starken und schadstoffhaltigen Rauchentwicklung gewarnt. Diese zieht aktuell über das Stadtgebiet der Stadt Lippstadt sowie über die Orte Liesborn und Wadersloh im Kreis Warendorf. Desweitern kommt es zu einem Abwurf von Partikel aus der Schadstoffwolke. Diese werden aktuell ebenfalls durch die Fachleute der Feuerwehr vor Ort analysiert und dürfen nicht berührt werden. Fenster und Türen sind weiterhin geschlossen zu halten sowie Lüftungsanlagen abzuschalten. Die Einsatzstelle ist weiträumig abgesperrt. Aufgrund der Rauchwolke und den damit verbunden Gefahren wurde um 04:00 Uhr eine Großeinssatzlage durch den Kreis Soest ausgerufen. Die umliegenden Betriebe können Ihre Produktion zur Zeit nicht aufnehmen. Die Einsatzleitung liegt beim Kreisbrandmeister Thomas Wieneke.
Die Feuerwehr ist weiterhin mit den Löscharbeiten beschäftigt und führt ständig Schadstoffmessungen im betroffenen Bereich durch

O-Ton: Kreisbrandmeister Thomas Wieneke.

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