01.10.2017 – VN24 – Kellerbrand in Dortmunder Hochhaus – Bewohner mit Fluchthauben gerettet

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O-Ton Feuerwehr: Manuel Skirde
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01.10.17 Kellerbrand in Wickede
Starke Rauchentwicklung im Treppenraum

OTS Nachricht vom 02.10.2017

Am Sonntagabend gegen 19:40 Uhr wurde die Feuerwehr Dortmund zu einem zunächst nur vermuteten Kellerbrand in die Rauschenbuschstraße im Ortsteil Wickede alarmiert. Noch auf der Anfahrt der ersten Kräfte gingen in der Einsatzleitstelle der Feuerwehr Dortmund mehrere Anrufe ein, die den Kellerbrand bestätigten. Teilweise kamen die Anrufe über den Notruf 112 aus dem betroffenen Mehrfamilienhaus: Familien machten sich so telefonisch auf sich aufmerksam, dass sie durch Brauchrauch im Treppenraum in ihren Wohnungen eingeschlossen seien. Aufgrund der nunmehr erkennbaren Dramatik wurden zu den bereits alarmierten Einheiten der Feuerwehr und des Rettungsdienstes noch weitere Einheiten alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter Brandrauch aus dem Treppenraum nach draußen und sowohl auf der Vorder- wie auch auf der Rückseite machten Personen an Fenstern und auf Balkonen auf sich aufmerksam.

Zeitgleich wurden mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten im Gebäude eingesetzt: Ein Trupp bekämpfte das Feuer im Treppenabgang zum Keller, um die gleichzeitige Menschenrettung über den Treppenraum zu ermöglichen. Zunächst mussten etwa 20 Personen durch die Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet werden. 11 erwachsene Personen sowie 3 Kinder hatte so viel Brandrauch eingeatmet, dass ein Transport durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus notwendig war. Im weiteren Verlauf wurde das Gebäude durch die Feuerwehr komplett geräumt, da es durch das Brandereignis vorübergehend nicht mehr bewohnbar ist: Der Treppenraum wurde zu sehr in Mitleidenschaft gezogen. Wer von den insgesamt 50 Bewohnern nicht bei Freunden oder Verwandten unterkommen konnte, bekam von der Stadt eine Notunterkunft zur Verfügung gestellt. Wie die im Treppenraum abgestellten Gegenstände Feuerwehr gefangen hatten, wird von der Polizei ermittelt. Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte des Brandschutzes und etwa 20 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes an der Einsatzstelle tätig. Neben den Kräften der Berufsfeuerwehr, Feuerwachen Neuasseln, Scharnhorst und Mitte, waren ebenfalls Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Dortmund aus Asseln und Sölde bei diesem Einsatz tätig.

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