VN24 – 03.02.2026 – Lippetal / Deutschland – Ein mit einem Turmsegment einer Windkraftanlage beladener Schwertransport ist aus einer Rechtskurve kommend, zu weit an den Straßenrand geraten und abgerutscht. In Deutschland sind die Straßen zwar teilweise hervorragend ausgebaut, aber auch nur genau bis zur Teerkante. Wer nur eine Reifenbreite darüber hinaus fährt, sackt ein und ist meist verloren. Gerade, wenn man mit einem insgesamt etwa 110 Tonnen schweren Fahrzeug unterwegs ist. Der GOLDHOFER SN-L7 Nachläufer, welcher am hinteren Teil des insgesamt 60-Tonnen schweren Turm-Teils befestigt war und schon ein Eigengewicht von 13,4 Tonnen, zusammen mit dem Rohradapter RA3-100 sogar 21,3 Tonnen, mit sich bringt, sank mit der rechten Seite also in die Bankette ein und fuhr sich dort fest. Glücklicherweise bemerkte der Fahrzeugführer dies rechtzeitig, sonst hätte das gesamte Konstrukt noch auf die Seite in den Graben rollen können. Der Aufbau eines 400-Tonnen Krans (Liebherr LTM 1400-7.1 – maximale Hubkraft 400t – Eigengewicht 84t) von der Firma Bracht, der einzig in der Lage war, den Nachläufer, sowie seine Last getrennt von einander wieder auf die Straße zu heben, dauerte mit Montage es Kranplatzes und seinem Kontergewicht von über 120 Tonnen, welches mit mehreren Sattelzügen herangefahren werden musste, bis in die frühen Morgenstunden. Die eigentliche Bergung ging danach reibungslos innerhalb einer Stunde über die Bühne. Es wurde niemand verletzt. Auch der Schwertransporter sowie seine Last wurden nicht beschädigt. Er hätte seine Fahrt weiter führen können, wenn nicht in der Zwischenzeit die notwendige Transportgenehmigung abgelaufen wäre…
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