14.01.2026 – VN24 – Zwei Krane bergen festgefahrenen Tanklastzug aus dem Matsch

VN24 – 14.01.2026 – Enningerloh – Ostenfelde (Kreis Warendorf) / Deutschland – Ein 53jähriger Kraftfahrer befuhr mit seinem Tank Sattelzug die Dorfstraße aus Oelde kommend in Richtung Ostenfelde. Drei seiner vier Tanksegmente waren zusammen mit 31.000 Litern (8.190 US-gal) Superbenzin (UN 33/1203) beladen. Kurz vor dem Ortseingang kam ihm ein Lkw entgegen, welcher bis über die Straßenmitte fuhr. Der Fahrer musste, um eine Kollision zu vermeiden, dem Entgegenkommenden nach rechts ausweichen und geriet auf den Grünstreifen. Aufgrund der Nässe war dieser stark aufgeweicht und der Tankwagen sank ein. Der entgegenkommende Lkw flüchtete. Es soll sich nach Polizeiangaben hierbei um einen hellblauen Lkw mit offenem Aufbau und einem Ladekran gehandelt haben.
Um den fast voll beladenen Tankwagen wieder aus dem Matsch zu heben, mussten zwei Krane (ein 60- und ein 90-Tonner) angefordert werden. In Teilen der Dokumentation sieht es so aus, als würde der Tanklastzug während der Bergung unkontrolliert nach rechts schwenken. Dieses Auspendeln der Last war zuvor berechnet worden und wurde in Kauf genommen, da die Haken der Krane nicht zentral über der Last waren, sondern um die Aufbauten und insbesondere das Fahrerhaus aus der Schräglage heraus nicht mit den Hebeschlaufen zu beschädigen, leicht nach rechts zur Fahrzeugachse hin versetzt anhoben, wodurch sich die Last naturgemäß zunächst auspendeln musste. Die erheblich teurere Variante wäre gewesen, zunächst nur die rechte Fahrzeugseite anzuheben und mit Hölzern zu unterbauen. Die Hakenlast des roten Krans betrug 25,7 Tonnen, die des grauen Krans etwas mehr als 15 Tonnen. Nach einer technischen Kontrolle konnte der Tankwagen dann gegen 15 Uhr seine Fahrt beschädigungsfrei, eigenständig fortsetzen und weiter Tankstellen beliefern.

 

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